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Wie war’s – Unser Indien Fazit, gespickt mit Reisetipps

Wir sind die letzten Tage und Wochen häufig gefragt worden: „Und wie ist Indien?“. Ganz ehrlich, wir wissen es nicht, wir waren ja fast „nur“ in Rajasthan. Dieses Land ist so groß und daher von Nord nach Süd und West nach Ost auch so unterschiedlich.   Drei faszinierende Wochen Indien sind vorbei. Drei Wochen in denen wir viel gesehen, gestaunt und oft den Kopf geschüttelt haben. Aber auch drei intensive und anstrengende Wochen, von denen wir uns erst mal erholen müssen und sicher Zeit brauchen, um die ganzen Eindrücke weiter sacken zu lassen. Warum trotzdem die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Besuch von uns unwahrscheinlich ist und nützliche Reisetipps zusammen mit unserem Fazit über dieses unglaubliche Land wollen wir euch nicht vorenthalten.

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Auf Gandhi’s Spuren – Ahmedabad

02.-09.09.2016 :: Die Wiedersehensfreude war groß, als uns unsere ehemaligen Nachbarn Amit und seine Tochter Aashi (bald 5) am Busbahnhof in Ahmedabad abends abgeholt haben, während Meenakshi und Sohnemann Tanay (2) zuhause auf uns warteten. Amit und seine Frau Meenakshi lebten rund 5 Jahre in unserem Haus, bevor sie vor etwas mehr als 2 Jahren wieder zurück nach Indien gezogen sind. Zusammen mit den amerikanischen Nachbarn Nate und Erin hatten wir eine tolle Zeit, in der wir u.a. regelmäßig „Internationale Dinner“ veranstalteten, wo wir immer landestypisch gekocht haben. Gerne erinnern wir uns an diese schöne und leckere Zeit zurück.

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Das stolze Rajasthan – Maharaja Städte Jaipur und Jodhpur

22.-27.08.2016 :: Schlaftrunken standen wir in aller Herrgottsfrüh zwischen fliegenden Händlern und schlafenden Menschen, die hier zu wohnen scheinen, am Bahnsteig in Agra um den 5 Uhr Zug nach Jaipur zu nehmen. Gar nicht so schlecht hier, oder? Mit Erschrecken haben wir abends im Hotel feststellen müssen, dass der Unterschied zwischen der Executive Class (EC) von unserer ersten Fahrt, zur Second Class (Preis 1,50 Euro für 4,5 Std.), welche für den Zug nach Jaipur nur noch frei war, gigantisch ist und laut Seat61 für Ausländer auf langen Strecken nicht empfohlen wird. Selbst unsere ehemaligen indischen Nachbarn sagten uns im Nachhinein dass sie das niemals machen würden und fragten, was uns denn dazu geritten hätte. Daher versuchten wir unser Glück und schmuggelten uns in die bessere und klimatisierte CC-Classe, wo sogar noch einige Sitze frei waren und wollten bei der Fahrkartenkontrolle einfach den Aufpreis zahlen – wird schon klappen. Um es kurz zu machen, wir haben bei dem Spiel die „Reise nach Jerusalem“ nach einigem Umsetzen verloren 😞.

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Unser „Japan kompakt“ – Osaka

Gerade mal 30 Minuten ging es mit der lokalen Bahn von Kyoto nach Osaka. Doch wartete dort eine andere Welt, als in dem ruhigen beschaulichen Kyoto auf uns. Mit Osaka hatten wir eine Stadt, die eine gute Zusammenfassung unserer 3 Wochen in Japan darstellt. Sprich: Wer nur 4 Tage Zeit für Japan hat, ist hier gut aufgehoben 😀 Wie bereits in Kyoto hatten wir uns über Airbnb wieder in einer klassisch japanischen Wohnung eingebucht. Nur dieses Mal richtig japanisch

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Bis die Füße qualmen – Kyoto

27.05-04.06.2016 :: „Auf nach Kyoto“ – das ist der erste Satz im Lonely Planet Reiseführer. Diesem Aufruf folgten wir nach unserer Zeit in Okinawa nur zu gerne. Die gute Nachricht zuerst: Die drei zusätzlichen Nächte in Kyoto waren eine gute Entscheidung. Die „schlechte“ Nachricht:

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Okinawa – ein Missverständnis

23.-27.05.2016 :: Nach so viel „Stadt“ wollten wir in Okinawa unsere Akkus aufladen. Doch dann hatten wir mehr  Zeit dafür, als gedacht… Okinawa ist durch viele Anti-Kriegsfilme und durch Karate Kid mit Mr. Miyagi bekannt geworden. Nachdem es von den Amerikanern 1945 fast komplett in Schutt und Asche gelegt wurde, ist es heute ein Urlaubsdomizil für Japaner. Wie wir feststellen sollten, auch nur für Japaner. Ohne je auf Hawaii gewesen zu sein, sieht Naha (die größte Stadt der Insel) aus, wie wir uns Honolulu vorstellen. Und das liegt nicht daran, dass hier irgendwie alle Hawaiihemden tragen 😀. Naha wirkt wie das, was sie wahrscheinlich ist: Eine nach dem Krieg schnell aufgebaute funktionale Stadt mit diversen Shopping-Centern, damit die hier immer noch stationierten Amerikaner sich heimisch fühlen. Leider sind die Shopping-Malls das einzige Vermächtnis der Besatzer, die immer noch 1/5 der Insel für militärische Zwecke nutzen. Da sie sich wohl ausschließlich in ihrer Militär-Base aufhalten, ist leider die englische Sprache auf der Insel nicht weit verbreitet bzw. nicht vorhanden. Wegweiser und Beschriftungen hören quasi mit dem …