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Unesco-Weltkulturerbe: Die Mayastätte Tikal

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12.-13.11.2014 ::

Nach einem letzten Besuch des Local Marktes mit unserem Posada-Besitzer Carlos und seiner Frau, wo wir einen original guatemalischen Kaffeesack gekauft haben, mussten wir den zwei sympathischen Guatemalern und der ins Herz geschlossenen Stadt Antigua „Adios“ sagen.

Mit dem letzen Bus des Tages ging es Mittags Richtung Flughafen in Guatemala City. Als wir dort angekommen sind, schauten wir nicht schlecht, als uns die Dame an der Information mitteilte, dass wir zum Check-In ein Taxi nehmen mussten. Die Laufwege im Frankfurter Flughafen sind zwar manchmal auch so weit, dass man sich am liebsten ein Taxi rufen würde, aber das war hier nicht der Fall. Unsere Airline TAG hatte für Inlandsflüge nur einen alten Hangar auf der gegenüberliegenden Seite des Flughafens und da man nicht über das Rollfeld dürfte, ging es per Taxi einmal drum herum. Im wohl kleinsten Terminal in dem wir je abgeflogen sind, hatte es sich die Airline aber so gemütlich wie möglich gemacht. Zuerst sah es danach aus, dass wir in den Genuss kommen sollten per Hubschrauber nach Flores gebracht zu werden, stand außer einer Art Privatjet mit Firmenlogo nichts anderes zur Verfügung. Es sollte dann aber doch eine Saab 340 mit immerhin 33 Sitzplätzen werden, die uns die Stunde transportieren sollte.

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Nach dem Check-in im Hotel haben wir noch gleich für den nächsten Morgen in aller herrgotts früh (05:30 Uhr) die Tour in die 17 km entfernte Maya Stadt Tikal gebucht. Nach einer Horrornacht ging es dann bei Sonnenaufgang bei angenehmen Temperaturen bei einer allerdings sehr hohen Luftfeuchtigkeit pünktlich los.

Das rund 550 km2 große Gelände hat insgesamt mehr als 4.000 Gebäude bzw. Ausgrabungsstätten, einige der Tempel sind über 60m hoch und wurden von den Mayas um 700 v. Chr. bereits erbaut, aber erst 1877 wieder entdeckt und seit 1956 für Besucher zugänglich gemacht.

Rund 5 Stunden sollten wir insgesamt durch das Areal tigern und neben den zahlreichen imposanten Tempeln auch jede Menge Tukane (bekannt von der Haribo Tüte :-) ), Brüllaffen, die ihrem Namen alle Ehre machten, und andere Jungelbewohner zu hören bzw. zu sehen bekommen.
Durch den Nebel, bedingt durch die sehr hohe Luftfeuchtigkeit, konnten wir allerdings die ersten gut 2 Std. kaum etwas sehen. Was allerdings dem mystischen Ort das richtige Ambiente gab.
So entschieden wir uns, das mit gebrachte Frühstückspacket von unserem Hotel auf der Tempelspitze des Tempels 4 zu genießen und die Nebelwand bei ihrem Treiben von oben zu beobachten. Wir schauten nicht schlecht als beim Essen des Frühstücks-Ei’s sich der Nebel lichtete und nach und nach mehr Jungle und dann schemenhaft die Konturen der verschiedenen Tempel freisetzte. Völlig geflashed blieben wir sitzen und warteten, bis der Nebel sich ganz verzogen hatte, um das ganze Areal zu begutachten. Böse Zungen würden behaupten dass ich auf nen White-Schokolade-Mokka Kaffee mit laktosefreier Milch gewartet hab, das lasse ich unkommentiert, aber schön war es auch ohne Kaffee.
Zurück am Boden schlenderten wir noch von Tempel zu Tempel ehe wir dann dem frühen Aufstehen und vielen Laufen Tribut zollen mussten und die Heimreise antraten.

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Nach einem phantastischen Sonnenuntergang über dem See geht unsere Reise morgen weiter in das benachbarte Belize.

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