Alle Artikel in: Sri Lanka

Fazit Sri Lanka

26.03.2013 :: Das Fazit haben wir unabhängig voneinander geschrieben, weshalb es zu Doppelungen kommen kann. Marco: – ich hab noch nie soviel und gut vegetarisch gegessen – die Russen sind auch schon da – Busfahren mal anders – Buddha zeigt seine Zähne oder besser Zahn – herzliche Menschen vs unangenehme Menschen – go Wildlife – auf den Geschmack von National Parks gekommen – jeden Tee trinken der dir angeboten wird Sandra: – irgendwie hat mich die Sri Lanka Faszination nicht gepackt – Indien ist dann erstmal raus. Noch schweißiger, lauter, voller, … brauche ich es nicht – die Insel ist wirklich seeehr grün und reich an Tieren – man kann hinfahren wo man will, die Russen sind auch schon da – ich glaub wir waren noch nie so viel am Strand wie hier – sehr sehr freundliche Gastgeber, aber als Frau alleine hier zu reisen, würde ich jedem Ausreden – ich überlebe auch ohne Fleisch – erste, aber nicht letzte Safari

Unawatuna / Galle – endlich was mit Charme gefunden

21.-25.03.2013 :: Wir müssen zugeben, wir haben in Mirissa mehr als einmal darüber nachgedacht, ob wir uns Unawatuna antun oder nicht. Zu schlecht waren die Kritiken im Lonely Planet und Stefan Loose bzw. die allgemeine Meinung der Leute. Dass wir an unserem Plan festgehalten haben, zwar mit dem Hintergedanken wir können ja weiter oder zurück, stellt sich jetzt als Glücksgriff heraus. Schon die Anreise war überraschend. Während wir in der prallen Hitze unserer kleinen, privaten und sehr günstigen Bleibe Lebewohl sagten und auf den Bus warteten, hielt eine Mini-Bus plötzlich an fragte „wohin?“, wir ihm also unser Ziel genannt und eine nickende Bestätigung geerntet. In dem nicht überfüllten und überraschenderweise klimatisierten Bus, begrüßte uns eine deutsche Mitreisende in der First Class der Busreisen. Gut, er kostete fast doppelt soviel wie normalerweise, also etwas über 2 Euro für uns zwei (!), aber den Luxus gönnten wir uns mal Da sich die deutsche Alleinreisende so über Landsleute freute und offensichtlich ihre 20.000 Worte schon länger nicht mehr aufgebraucht hatte, kam ich in den Genuss genau dieser. Sandra …

Busfahren in Sri Lanka

„Du musst mal mehr zum Busfahren hier schreiben!“ hörte ich Sandra sagen. „Nee eigentlich müssten wir mal nen Foto machen!“ war meinte Antwort. Problem war nur folgendes: Während ich mich mit der linken Hand am Türrahmen der immer offenen Tür versuchte festzuhalten, meine rechte Hand an meinem Nachbarn vorbei, der seinen Kopf in meine Achseln bohrte, noch einen letzten freien Platz an der Haltestange ertastete und ich auf einem Bein versuchte mein Gleichgewicht zu finden, da für zwei Füße auf der schmalen Treppenstufe kein Platz war, um nicht in der nächsten Kurve aus dem Bus zu fliegen die hier gerne mit überhöhter Geschwindigkeit genommen werden, blieb leider kein Finger für eine Kamera frei. Vergessen hab ich zu erwähnen, dass es neben dem, dass es scheiß heiß und stockig ist, ich auch noch die Handtasche der Frau eine Stufe über mir im Gesicht habe und gerade noch drei Leute in den schon überfüllten Bus einsteigen wollen! Vermutlich wäre auf dem Foto außer Körperteile, die Bunt gemischt durcheinander zu sein scheinen und man nicht weiß wo oben …

Mirissa – Es wird langsam touristischer

17.-20.03.2013 Mal wieder mit dem Bus, sollten wir die Mitteldistanz von ca 50 km mit einmal Umsteigen in 1:45 Std. meistern. Unser Ziel: Mirissa. Von Tangalle langsam wieder Richtung Colombo, sprich die Südküste entlang und dann die Ostküste hoch, wo wir ja irgendwann den Flieger bekommen müssen. Beim Aufwachen blickten wir noch mal auf den einsamen und unberührten Traumstrand von Tangalle, wahrscheinlich weil wir auch insgeheim wissen, dass er in spätestens 1-2 Jahren nicht mehr so ausschaut! Zum Mittagessen schauten wir dann am Strand von Mirissa auf eine Menü-Karte die liebevoll ins Deutsche übersetzt wurde, das war quasi unsere Begrüßung! Woran merkt man dass es touristischer wird? Richtig, wenn es Menü-Karten in fast jeder Landessprache gibt. Im Stefan Loose Reiseführer steht geschrieben, dass je weiter westlich man Richtung Colombo kommt, die Anzahl der Touristen deutlich steigt. Das der Anstieg aber so deutlich ist, hätten wir nicht gedacht. Steht nämlich direkt darunter, dass Mirissa ein kleines verschlafenes Fischerdorf ist, welches Backpacker für sich entdeckt haben als sie von den noch weiter westlichen Stränden durch Massen an …

Chillen in Tangalle

14.-17.03.2013 Zahlen, Daten, Fakten: 6 km langer unberührter Traumstrand mit gefühlt 6 anderen Menschen geteilt. Vielleicht waren es in Wirklichkeit 16 in drei Tagen, aber keine 60! 3 Tage den Bewegungsradius von einem Bierdeckel, das heißt, in unserer drei Zimmer großen Anlage Lonely Beach Resort vom Zimmer bis zum Restaurant mit Meer- und Lagunen Blick bis zum Strand, der direkt vor dem Restaurant anfängt. Nee is dat schee! Kein Wunder das dass den “ Travellers Choice Award“ bei Tripadvisor gewonnen hat. Genau das Richtige für uns um herunter zu kommen, nach all dem Lärm und Reisestrapazen der letzten Tage.

Flora & Fauna – Yala Nationalpark

13.-14.03.2013 Nach dem leckeren Frühstück wieder auf der Terrasse mit Blicks ins Grüne, packten wir unsere Sachen ins Auto und los ging die Reise. Unsere House-Nanny Wasanthi und ihr Mann Manjula wollten uns persönlich die schöne Countryside zeigen und somit verbrachten wir die nächsten knapp 7 Std (!) und 218 km gemeinsam. Die zwei kümmern sich für ihren wohlhabenden Nachbarn um das Gästehaus, welches gerade etwas gestrichen wird, weshalb wir auch das einzige der vier Zimmer bewohnten. Sie waren so sympathisch und herzlich dass man sie am liebsten den ganzen Tag umarmen hätte mögen. Zu guter Letzt hat sie uns die Wäsche nicht auf die Rechnung gesetzt, weil sie es nicht zum bügeln und legen geschafft hat Beinahe wären wir gar nicht weit gekommen, denn schon kurz nach der Abfahrt, raste ein Motorroller, den wir kurz vorher überholt hatten, neben uns in die Büsche, als wir an einer Brücke einem anderen Auto Vorfahrt gewähren lassen mussten. Als wir den Fahrer fragten ob es ihm gut geht, meinte er nur mit einem Lachen “ ja, das …

Lost & found in Kandy

11.-13.03.2013 „Gut geschüttelt und nicht gerührt“, das beschreibt die vierstündige Fahrt wohl am besten. Der Norden, genauer die A9, von Anuradhapura nach Kandy befindet sich gerade im Ausbau. Das bedeutet genauer betrachtet, dass auf den ersten 100 von 150 km sich 1 km geteert und 3 km unpräparierte Piste abwechselten. Da hier fast alles noch mit Hand und nur wenigen, dafür neue, Maschinen gemacht wird, sollten sie bis zur WM 2020 fertig sein. Ich denke allerdings, dass die Erschließung von Nord und Zentral Sri Lanka eine super Sache ist und dadurch mehr Touristen den Weg in den Norden finden werden. Überhaupt hatten wir in den ersten Tagen das Gefühl, das Sri Lanka das Thailand von vor 15-20 Jahren sein könnte (hängt noch von den Stränden ab ) In Kandy angekommen sattelten wir auf ein TukTuk um, um geschmeidiger durch den regen Verkehr rund um den See und an den Berghängen, wo die Unterkünfte sind, uns fortzubewegen. Wir hatten Glück an einen buddhistischen TukTuk Fahrer zu gelangen, der uns als erstes sagte, dass er eigentlich nur …