Alle Artikel in: Guatemala

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Belize 2 Mexiko vs. gutes Karma

16.11.2014 :: Mittlerweile hab ich mich als bekennender Nicht-Frühaufsteher an Weckzeiten vor Sonnenaufgang gewöhnt. So sollte es auch heute für den Weg von Caye Caulker nach Tulum/Mexiko nicht anders sein. Schnell nochmal an der Ecke ein Sandwich mitgenommen und ab zum Pier. Mit einem kleinen Speed-Boot ging es zuerst nach San Pedro (andere Insel), wo wir auf ein größeres Boot wechseln sollten und für die Ausreise eine Art Rundlauf machten dürften, den ich nur aus der Grundschule vom Tischtennis kenne. Im Osten kennt man das wohl als chinesisches Tischtennis Runter vom Boot, Gepäck sollte bleiben wo es war, raus aus dem Bootsterminal und von draußen wieder anstellen. Erst um das Ticket, welches wir eigentlich schon hatten, überprüfen zu lassen und anschließend die über Nacht auf einmal doppelt so teuer gewordene Ausreisesteuer zu bezahlen. Blöd nur, dass wir unsere letzten Belize-Dollar genau kalkuliert hatten. Nur gut dass ich morgens auf den Kaffee zum Sandwich verzichtet habe und San zu ihrer Überraschung kurz zuvor noch einiges an Geld in ihrer Tasche gefunden hatte. So konnten wir uns …

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Unesco-Weltkulturerbe: Die Mayastätte Tikal

12.-13.11.2014 :: Nach einem letzten Besuch des Local Marktes mit unserem Posada-Besitzer Carlos und seiner Frau, wo wir einen original guatemalischen Kaffeesack gekauft haben, mussten wir den zwei sympathischen Guatemalern und der ins Herz geschlossenen Stadt Antigua „Adios“ sagen. Mit dem letzen Bus des Tages ging es Mittags Richtung Flughafen in Guatemala City. Als wir dort angekommen sind, schauten wir nicht schlecht, als uns die Dame an der Information mitteilte, dass wir zum Check-In ein Taxi nehmen mussten. Die Laufwege im Frankfurter Flughafen sind zwar manchmal auch so weit, dass man sich am liebsten ein Taxi rufen würde, aber das war hier nicht der Fall. Unsere Airline TAG hatte für Inlandsflüge nur einen alten Hangar auf der gegenüberliegenden Seite des Flughafens und da man nicht über das Rollfeld dürfte, ging es per Taxi einmal drum herum. Im wohl kleinsten Terminal in dem wir je abgeflogen sind, hatte es sich die Airline aber so gemütlich wie möglich gemacht. Zuerst sah es danach aus, dass wir in den Genuss kommen sollten per Hubschrauber nach Flores gebracht zu …

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Chichi und Pana

09.-10.11.14 :: Erste Parallelen zu unseren Asienreisen lassen sich schon ziehen. Auch hier funktioniert das Buchen von Touren a) zuverlässig und b) interessanterweise nach dem gleichen Prinzip. Man geht in einen Laden (Agentur, darf sich jeder nennen der ein Schild mit dem Namen drauf drucken lassen kann) sucht die Tour aus, bezahlt und bekommt nen Zettel mit Uhrzeit und Ziel. Irgendwas wird immer durchgestrichen oder eingekreist und ein „Paid“ Stempel darf nicht fehlen. Der Fahrer sammelt dich dann hoffentlich, hat bis jetzt immer geklappt, irgendwann ein und du suchst dir im Mini-Van schnell einen guten der 9 Sitze aus, weil du weißt, dass später via Notsitze mindestens 11-12 Personen befördert werden Wie bei der Reise nach Jerusalem ist das Wichtigste nicht die Notsitze zu bekommen! Ein Phänomen, wie ich finde ist, dass fast immer auf der Rückfahrt jeder wieder auf seinem „guten“ oder „schlechten“ Sitz der Hinfahrt sitzt. Als hätte man ihm ihn fest zugewiesen bekommen. Am Ausflugsziel angekommen, gibt der Fahrer, der meistens außer dem Namen des Ziels kein englisch spricht, letzte Anweisungen was …

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Antigua

07.-11.11.14 :: Was ein toller Einstieg in unsere erste Zentralamerika-Reise: Antigua! Was sich anhört wie der neueste Geländewagen aus Rüsselsheim entpuppte, sich als Schmuckkästchen. Nach einem angenehmen 2 1/2 Std. Flug von Fort Lauderdale nach Guatemala City, ging es noch mit nem Mini-Van, nein nicht aus Rüsselsheim, direkt in Guatemalas alte Hauptstadt. Die Stadt ist mit ihren etwa 35.000 Einwohnern eine Kleinstadt im zentralen Hochland. Aufgrund der Höhenlage von 1.530 Metern sind ganzjährig Werte von 23 °C zu erwarten. Nachts kühlt es sich auf 14 °C ab. Eine eindrucksvolle Kulisse erhält Antigua durch die drei Vulkane Agua, Fuego und Acatenango. Als wir nach ein paar Serpentinen den Ortseingang wie aus dem nichts erreichten, nahm uns die kleine Stadt mit seinen Kopfsteinpflaster-Straßen, die links und rechts durch bunte Häuser gesäumt wurden, gleich in seinen Bann. Nachdem wir in den USA schon einen Family-Van bekommen haben, sollten wir in unserer Unterkunft bei San Carlos die Familien-Suite beziehen und ich frage mich, ob das alles als Zeichen gedeutet werden kann, oder unsere Eltern das alles arrangiert haben 😉 …