Monate: August 2016

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Das stolze Rajasthan – Maharaja Städte Jaipur und Jodhpur

22.-27.08.2016 :: Schlaftrunken standen wir in aller Herrgottsfrüh zwischen fliegenden Händlern und schlafenden Menschen, die hier zu wohnen scheinen, am Bahnsteig in Agra um den 5 Uhr Zug nach Jaipur zu nehmen. Gar nicht so schlecht hier, oder? Mit Erschrecken haben wir abends im Hotel feststellen müssen, dass der Unterschied zwischen der Executive Class (EC) von unserer ersten Fahrt, zur Second Class (Preis 1,50 Euro für 4,5 Std.), welche für den Zug nach Jaipur nur noch frei war, gigantisch ist und laut Seat61 für Ausländer auf langen Strecken nicht empfohlen wird. Selbst unsere ehemaligen indischen Nachbarn sagten uns im Nachhinein dass sie das niemals machen würden und fragten, was uns denn dazu geritten hätte. Daher versuchten wir unser Glück und schmuggelten uns in die bessere und klimatisierte CC-Classe, wo sogar noch einige Sitze frei waren und wollten bei der Fahrkartenkontrolle einfach den Aufpreis zahlen – wird schon klappen. Um es kurz zu machen, wir haben bei dem Spiel die „Reise nach Jerusalem“ nach einigem Umsetzen verloren 😞.

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Das kleine 1×1 – Stopover in Kuala Lumpur

17.-19.08.2016 :: Von unserem lieb gewonnenen Canggu, ging es schweren Herzens los Richtung Kuala Lumpur (KL) um noch ein paar Besorgungen für Indien zu machen. Kuala Lumpur und dessen Flughafen (KLIA) sind uns dank unzähliger Zwischenstopps in den letzten Jahren und einer Nacht auf dem Boden mittlerweile bestens vertraut. Eigentlich warten wir nur darauf dass uns einer der Mitarbeiter namentlich anspricht und sagt: „Hey, ihr schon wieder, schön euch wiederzusehen.“ Die Wahrscheinlichkeit dass das passiert ist allerdings sehr gering. Wir kommen zwar immer mit bester Laune an, doch spätestens wenn wir

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Wie daheim – Canggu (Bali)

30.07.-17.08.2016 :: Nach den intensiven und vielfältigen Eindrücken bei den Toraja wollten wir diese erst einmal sacken lassen und uns von den Strapazen des Trips etwas erholen. Wo kann man das besser als in unserem neuen „Wohnzimmer“ Canggu auf Bali. Wer hätte das am Anfang gedacht, dass wir uns hier einmal so heimisch fühlen würden? Mit einem Selbstverständnis als wären wir hier aufgewachsen, ging es in den nächsten Tagen und Wochen durch die teilweise holprigen Straßen mitten durch die Reisfelder, wo immer  wieder auch Autos reinfallen und somit zur allgemeinen Erheiterung in den sozialen Netzwerken (Instagram) sorgen. Der Reis war zwischenzeitlich gewachsen und so wedelten die Zipfel, durch den leichten Wind angestupst, immer von links nach rechts und glänzten golden im Glanz des späten Abendlichts. Herrlich. Unser Ziel war meistens die Strandbar „The Lawn„, wo wir an dem Bulli, der als Verkaufsstand dient, mittlerweile wohl bekannt waren. Fast blind steuerten wir drei Mal die Woche unsere CrossFit-Box an, wo unsere Trainer Zach und Kayla uns immer alles, und das nicht nur aufgrund ihres unverständlichen Neuseeland-„Englisch“, abverlangten. Verrückt, was …

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Weltreise 2.0

Die digitalen Vorbereitungen sind in meine Hoheit gefallen – ich weiß auch nicht, wie das passieren konnte 😁 Die Frage die mich seitdem beschäftigt: Wie hat man das alles nur früher, vor dem ersten iPhone bzw. Cloud-Service gemacht. Die Antwort scheint recht einfach. Es ging auch ohne! Die Besonderheit dieser Reise ist, dass wir zum ersten Mal einen Rechner mitgenommen haben. Da wir planen auch von unterwegs etwas zu arbeiten, war das leider unumgänglich. Wie ich aber leider auch feststellen dürfte, freut sich der neue Blog über die Bedienung per Rechner. Die Festplatte gehört auch mal aufgeräumt  Also habe ich vor dem Abflug im März schnell auf Sandras MacBook einen Account mit meinen Namen eingerichtet und angefangen Daten und Programme drauf zu kopieren, die ich meinte, unterwegs zu benötigen. Doch was braucht man eigentlich unterwegs?

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Totentanz der Toraja – Sulawesi

26.-30.07.2016 :: Als wir Markus in seinem Taxi zum Flughafen hinterhergewinkt haben, dachten wir uns: so muss es sich für Eltern anfühlen, wenn ihr einziges Kind aus dem Elternhaus auszieht. „Was machen wir jetzt?“ – Wir waren nach 15 Tagen Besuch wieder allein! Da ist das Ding Dank Express-Bestellung und deutscher Pünktlichkeit bekam ich noch vor Ablauf der 3 Wochenfrist die Mitteilung, dass ich meinen neuen Reisepass abholen kann. Somit steht der Weiterreise auch kein großer Länderstempel oder -aufkleber, die teilweise eine ganze Seite in Anspruch nehmen, mehr im Weg. Eine Nacht als Weltreisender Ich muss 19 oder 20 Jahre alt gewesen sein, als wir gerade mit der ersten Maschine am Frankfurter Flughafen aus Spanien ankamen und man überall auf den Sitzbänken, Böden und in irgendwelchen Nischen Menschen auf ihrem Sack und Pack schlafen sehen konnte. Für mich war das damals der Inbegriff vom Globetrotter. Reisende zwischen den Welten, gerade auf dem Sprung zum nächsten Flieger, dem nächsten Abenteuer.