Monate: Dezember 2013

Weihnachten in Port Barton

24.-29.12.2013 :: Nach unserem ersten von zwei Mammut-Reisetagen während unserer Reise, erreichten wir das kleine Fischerdorf Port Barton im Nord-Ostem auf der philippinischen Insel Palawan. Mammut-Reisetag deshalb, weil wir erst mit dem Flieger 5 Stunden von Tokyo nach Manila, der Hauptstadt von den Philippinen, reisten, übernachteten, weiterflogen nach Puerto Princessa und dann nochmal mit dem Auto einige Stunden fahren mussten. Als wir in Manila am Gate von einem Chor mit Weihnachtsliedern empfangen wurden, war klar, hier sind wir richtig. Filipinos singen sehr gerne, immer und überall Ansonsten ist Manila das totale Kontrastprogramm zu Tokyo und allgemein ein Ort an dem man nicht sein will! Das wurde uns schon kurz nach dem Einsteigen ins Taxi am Flughafen klar, als der Taxifahrer uns aufforderte die Türen zu verriegeln als wir im Stau standen. Gott sei dank war unser Hotel nicht weit vom Flughafen entfernt und von der größten Shopping-Mall Asiens. So dass wir nach unserer Ankunft am frühen Abend den Rest des Tages in der Mall verbrachten und uns am nächsten Morgen wieder auf den Weg zum …

Tokio im Winter

21.-23.12.2013 :: Kurz vor dem Urlaub bekam unsere Familie Zuwachs in Form von der kleinsten Vollformat-Kamera der Welt – und die kommt aus dem Haus von Sony! Somit hat die Kamera den langen weiten Weg auf sich genommen um mich erst glücklich zu machen, um dann von mir wieder in das Hauptquartier nach Tokyo geschleppt zu werden. Grund: ich benötige noch ein passendes Objektiv, welches wir gestern in Electric City nicht gefunden haben und da dachten wir, schauen wir doch direkt bei Sony mal vorbei! Gesagt getan, schon waren wir in Ginza, dem Shopping Paradies der super Reichen. Nach dem Info-Check im Schauraum des Herstellers, machten wir uns auf den Weg zum empfohlen Kamera-Kaufhaus ums Eck. Da sollte ich dann nicht das gewünschte (das kommt erst im Januar auf den Markt, vielleicht reicht es noch bis Singapur) aber trotzdem ein Objektiv (50mm, f1,4) für meine Erweiterung der Sammlung kaufen. Da wir schon beim Thema Technik waren, stand als nächstes der Besuch in der RICOH Hauptzentrale auf dem Programm. Nach dem die letzten beiden Tagen sehr …

We love Tokio

18.-20.12.2013 :: Dank Bruder-Taxi zeitig am Flughafen Frankfurt angekommen, konnte unsere Reise nach Fernost starten. Die 7.959 km bzw. 10 Stunden vergingen Dank großer Beinfreiheit, angenehmen Boardservice und etwas Schlaf, sprichwörtlich wie im Flug. Eine erste Auffälligkeit ließ sich schon jetzt festhalten: Mit uns waren lediglich 10 Langnasen an Board, wie uns die Asiaten ja liebevoll nennen. In Tokio gelandet, ging es erst mal auf Toilette. Da war sie schon, die erste dieser Hammer japanischen Toiletten mit Sitzheizung, Hinten- und Vorn- (nur für die Damen) Spühlstrahl, die wir das erste erstemal in Shanghai bewundern durften. Das sie uns bereits am Flughafen begegnen würde, damit hätte keiner von uns gerechnet. Nach weiteren Tagen „Probe“-Sitzen in unserem Hotelzimmer steht fest, so eine brauchen wir für Zuhause – unbedingt Der Zeitverschiebung von 8 Std. war es geschuldet, dass wir die ersten Eindrücke von Tokio bei Nacht bekommen haben. Es zeichnete sich allerdings schon bei der Anreise ab, was sich in den kommenden Tagen weiter festigen sollte. Tokio ist keine typisch asiatische Stadt wie Bangkok oder Hongkong, sie hat …

Sayounara und Konnichiwa Tokio

Die letzten Stunden vor unserem Abflug sind angebrochen. Die Sachen schon lange gepackt. Das ist  das Praktische, wenn man im Winter in den Sommerurlaub fährt Trotzdem hofft man wie immer, dass man nix vergessen hat. Ich für meinen Teil habe versucht mich an meine Vorgaben der letzten Reise(n) zu orientieren und frei nach dem Motto: „weniger ist mehr“ auf noch mehr unnützes Zeug zu verzichten. Ich hab trotz fast 3 kg weniger Gepäck bestimmt immer noch zu viel dabei. Wir werden es sehen. Was wir schon gesehen haben, ist, dass gleich zum Anfang eine interessante Herausforderung auf uns wartet. Das Metro-System von Tokio. Hab gleich mal einen kleinen Auszug der Tube Map angehängt. Es sieht nicht nur so aus wie Mikado in voll Besetzung, sondern fühlt sich auch so an. Wir sind gespannt ob uns die Metro Stationen nur in „gemalter“ Schrift erwarten oder für uns leserlich hinterlegt wurden. Auf der anderen Seite muss man fairerweise sagen, dass wenn man nach München, London oder Paris als Japaner reist, man auch nur „unsere“ Schriftzeichen geboten bekommt! …