Monate: April 2012

Wer nichts hat, kann alles geben.

06.04.2012 :: Nachdem ich bei der ersten Asienreise noch nicht richtig fassen bzw. beschreiben konnte, was mich hier so fesselt und wohlfühlen lässt, so kann ich es mittlerweile, nach einigen Reisen und mehreren Ländern besser begründen. Während man in Deutschland und generell in den westlichen Ländern mehr und mehr nach Statussymbolen, Anerkennung und nennen wir es mal materiellem Glück strebt und alles und jenen vielleicht dafür verantwortlich macht, wenn es nicht klappt, nur nicht sich selbst, so spielt das hier alles keine Rolle. Die Kinder spielen gemeinsam auf der Strasse. Gross mit klein, Junge mit Mädchen, nackig mit angezogen. Jeder passt auf jeden auf. Hier darf jeder mitmachen und wird nicht kollektiv ausgeschlossen, nur weil er nicht die neueste Play-Station hat. Hier wird ein ausgelutschter Fahrradreifen mit einem Stock über den Strand oder die Strasse gerollt und diesem hinterhergejagt, während es bei uns zu jedem Geburtstag oder Weihnachten immer mehr werden muss. Hier wohnt man auf engsten Raum mit seiner Familie zusammen, braucht keine Statussymbole und ist trotzdem glücklich. Hier zählen noch andere Werte und …